Vorbereitungen

Freitag, 28.05.2021
Tag 1

Wieder sitze ich alleine im Auto auf dem Weg nach Workum. Bis es los gehen soll möchte ich noch einige Punkte von der TO-DO-Liste, die leider immer länger anstatt kürzer wird, streichen.

Da passt es ganz gut, das ich sowohl den Start des Ostseetörns als auch den Start des Törns Noord Holland Rund noch einmal verschoben habe. So habe ich Zeit, ein paar Punkte abzuarbeiten.

Samstag, 29.05.2021
Tag 2

Ich fange mit den Winschen an. Die waren zur Wartung bei Kai (45°Nord). Er hat eine große Wanne für die Ultraschallreinigung.

Weiter geht es mit der Rollanlage für das Vorsegel. Das bekommt etwas Fett. (hoffentlich geht es jetzt etwas leichter). Danach kann ich die Genua wieder anschlagen.

Sonntag, 30.05.2021
Tag 3

Weiter geht es mit der Montage eines Seitenständers am neuen Bordfahrrad. Und es bekommt auch ein Schloss. Dann kümmere ich mich um den Alarm-Pieper am Motorpanel. Der macht keinen Piep mehr. Da Volvo Penta knapp 90 Euro für einen neuen haben will, besorge ich mir ein China-Modell für knapp 1 Euro. Der piepst auch. Einmal das Motorpanel ab, kümmere ich mich auch um die Tankanzeige. Die zeigte immer einen (fast) leeren Tank an. Wie gedacht war das kein kaputter Sensor, sondern ein Kontaktproblem. Jetzt geht sie wieder.

Montag, 31.05.2021
Tag 4

Heute kümmere ich mich um den Anschluss des Raspberry 3+, den ich als Victron Cerbo GX benutze. Im Netz gibt es ein Image, das aus einem Raspi einen Cerbo macht. Da ein Raspi nicht von Hause aus über VE-Direkt-Schnittstellen verfügt, kauft man sich die (leider) recht teuren Adapterkabel VE-Direkt auf USB (Stückpreis 28 Euro!) Ich habe (leider zu spät) im Netz eine Anleitung entdeckt, wie man diese Kabel wesentlich günstiger selber herstellen kann. Doch auch mit dem hohen Preis für die Kabel ist die Lösung wesentlich günstiger als die 300 Euro für ein Cerbo. GX.

Und ich montiere den neuen Monitorarm. Nun kann man den Monitor Richtung Salon schwenken und als Fernseher benutzen.

Dienstag, 01.06.2021
Tag 5

Heute werden keine Punkte von der TO-DO-Liste gestrichen. Ich genieße das schöne Wetter, lass es mir gut gehen und tue einfach mal……. nix.

Mittwoch, 02.06.2021
Tag 6

Heute kümmere ich mich um das Solarpanel. Bisher liegt es, recht unnütz, auf der Sprayhood und tut, wie ich gestern, nix. Das soll sich ändern. Also fange ich an, Löcher in die Jan zu bohren. Erst von unten, dann von oben. Und noch mehr Löcher kommen hinzu.

Doch ich scheitere daran, die Kabel hinter dem Einbauschrank der Achterkabine bis zur Elektrounterverteilung zu verlegen.

Donnerstag, 03.06.2021
Tag 7

Christoph schafft es, das Kabel mit einem „Spezialwerkzeug“ zu angeln. Er verlegt es mit mir zusammen bis zum Victron MPPT und schließt es fachgerecht an. Ab jetzt liefert das Panel Strom. Und nicht wenig. Allerdings erst als ich den Baum zur Seite ziehe und kein Schatten mehr aufs Panel fällt.

Freitag, 04.06.2021
Tag 8

Heute kann ich endlich einmal Christoph helfen. Er benötigt eine 3. Hand um 4 Bolzen unter Deck festzuschrauben.

Samstag, 05.06.2021
Tag 9

Auch heute lege ich eine Pause ein. Muss auch mal sein.

Sonntag, 06.06.2021
Tag 10

Nun geht mein „Arbeits“-Urlaub auch schon dem Ende entgegen. Ich schraube die Verkleidung in der Achterkabine wieder an die Decke, versuche, leider vergeblich, den 150W-Inverter anzuschließen. Und schraube die Halterung der neuen WLAN-Antenne an den Heckkorb.

Montag, 07.06.2021
Tag 11

Ich räume die Jan gründlich auf. Mona soll ja keinen Schock bekommen, wenn wir Ende der Woche (endlich) unseren (kurzen) Törn antreten werden.

Ich vergesse natürlich eine Tasche, schaffe es jedoch diesmal, mich von Christoph zu verabschieden. Dann geht es nach Hause und begebe mich auf direktem Weg in die Quarantäne. Am nächsten Tag nutze ich die Möglichkeit, mich mit einem Schnelltest aus der Quarantäne „frei“ testen zu lassen. Der Test ist, wie beim letzten Mal, negativ. Also alles gut.

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